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Werdegang

Graziella Cisternino, Motivationscoach | Theater- und Sozialpädagogin

Ich wurde am 11. August 1970 als Kind einer Schweizerin

(Detailhandel/ Hausfrau) und eines Italieners (Musiklehrer) in Thun geboren. Die verschiedenen kulturellen Hintergründe meiner Eltern, beeinflussten mein soziales Denken und kreatives Schaffen konstruktiv. Für diese Offenheit, bin ich ihnen heute noch dankbar. 

Mit einem Realschulabschluss und einer vierjährigen Lehre als Damen und Herren Coiffeuse, wurde ich mit 16 nicht nur in die Welt der Frisurenkreationen eingeführt, sondern auch in die Welt der Kommunikation und Psychologie. Um mit Kund:innen adäquat kommunizieren zu können, lernte ich schon sehr jung mit folgenden Kommunikationsmodellen zu arbeiten:

  • Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun 

  • Transaktionsanalyse von Eric Berne

  • Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosernberg.

Dass dieser handwerkliche Beruf mit viel psyhologischer Grundausbildung zu tun hat, überrascht viele - ich hatte Gefallen daran.

Schon in frühen Jahren zeigte sich, was sich durch mein ganzes Leben durchzog: Dass ich Menschen mit einem Problem, einem Wunsch oder einem individuellen Bedürfnis zu einer guten Lösung verhelfe und in ihre Power bringe.

Nach zehn Jahren Berufserfahrung im Dienstleistungssektor, kurz vor meinem 30. Geburtstag, habe ich ein Berufswechsel angepeilt und die Aufnahmeprüfung an der höheren Fachschule zur Sozialpädagogin (BFF) bestanden. Ich arbeitete in verschiedensten Institutionen und Heimen (geschlossene/ offene) und in diversen Settings mit Kindern, Jugendlichen sowie mit Eltern und Familien, mit Behörden, wie auch im Bereich der Berufsintegration, Soziokultur und im Armutsbereich mit Erwachsenen, als angestellte oder Leitungsperson.

«Befähigung zur Selbstbefähigung» stand bei mir stets an erster Stelle. Mit meiner motivierenden und emphatischen Art, konnte ich verschiedenste Menschen dabei unterstützen konstruktive Lösungen zu finden und erhielt schnell großes Vertrauen. Vernetztes Arbeiten war mir ebenso wichtig wie konkurrenzloses, welches viele heikle Situationen in der sozialen Arbeit entspannte. 

2007 schloss ich an der Hochschule für Soziale Arbeit in Basel (FHNW) den Lehrgang zur Praxisausbildnerin ab und bildete bis Anfang 2020 viele Vorpraktikant:innen und Studierende der sozialen Arbeit im Praxisfeld erfolgreich aus.

Während meinen Tätigkeiten in verschiedensten sozialen Bereichen, waren nicht nur die Kommunikation und Gesprächsführungen in der Arbeit vordergründig zielführend, sondern in facto, die aktiven, erlebnispädagogischen und soziokulturellen Angebote wie Winter- und Sommerlager, Waldwochen, Mädchen- und Jungentreff, Sommer- und Weihnachtstheater, Filmprojekte usw.

Sobald Kinder und Jugendliche (auch Erwachsene), aktiv und kreativ mitarbeiteten, mitdachten, mitplanten und nicht von alltäglichen Zwängen und Regeln unter Druck gesetzt wurden, geschah ein unglaublicher Shift. ADSH diagnostizierte Kinder konnten sich plötzlich konzentrieren und hatten unglaublich tolle kreative Ideen gehabt. Kinder und Jugendliche mit Ängsten standen plötzlich als Hauptfigur auf einer Bühne und Vorlaute wurden still, fokussiert und konnten anderen mit einem guten Gefühl genug Raum und Platz geben. Ausgegrenzte und schikanierte Kinder und Jugendliche wurden mutig, stellten sich ins Licht und konnten lauthals NEIN sagen. 

Das bewog mich, zwischen 2008 und 2013 den berufsbegleitenden theaterpädagogischen Studiengang an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK/Till-Theaterpädagogik) zu machen. 2015 gründete ich den Verein ZEITWERK THEATER und wagte den ersten Schritt in die Teilselbständigkeit. Bis 2017 produzierte ich drei Grossproduktionen, generationenübergreifend.  Von der Konzeption/ Produktion bis zur Durchführung und Regie, erarbeitete ich alles alleine oder in Mitwirkung der Teilnehmer:innen. Sowohl die Texte wie auch die Musik der Stücke sind gemeinsam erarbeitet worden. Die Corona-Pandemie erschwerte mir, weitere Produktionen zu realisieren. Nebst eigenen Produktionen bekomme ich bis heute Mandate von Schulen und Institutionen und werde von ihnen als freischaffende Theaterpädagogin für verschiedene Aufträge engagiert.

Aus meiner Theaterpädagogischen Arbeit entwickelte ich 2020 das Schreibformat SEP - Schreiben | Erzählen | Performen und das Auftrittskompetenzformat BERENGEI 

Seit 2020 bin ich zu 60% bei SURPRISE als Angebotsleitung für die Sozialen Stadtrundgänge Bern tätig, die anderen 40% als selbständig erwerbende.

Beginnen auch Sie mit etwas Neuem. Ich freue mich auf Sie! ​​​

Weitere Projekte:

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